Produkte|Vermögensstrukturfonds|Basiswissen

    Welche Vorteile bieten Immobilienfonds im Betriebsvermögen?

    Immobilienfonds bieten die Sicherheit einer Sachwertinvestition, kombiniert mit guten Renditeaussichten. Bei ausländischen Immobilienfonds ist entscheidend, in welchem Land besteuert wird und was das jeweilige nationale Recht über die Höhe der Steuern, Freibeträge, steuerlichen Ergebnisse etc. regelt. Da das Doppelbesteuerungsabkommen lediglich festlegt, welchem Land das Besteuerungsrecht zusteht, greift es auch für Fondsanteile, die zum Betriebsvermögen gehören. Bei der Unternehmensbesteuerung gibt es in Deutschland keine Progression, so dass ein entsprechender Progressionsvorbehalt keine Auswirkungen auf Ebene der Kapitalgesellschaft hat.

    Als Alternative zur Rückdeckung mit Kapitallebensversicherungen bieten sich ausländische Immobilienbeteiligungen schon deshalb an, weil sie eine höhere Nettorendite als Inlandsfonds erzielen. Vor allem die hohen laufenden Auszahlungen führen zu einem positiven Cashflow. Außerdem besteht darüber die Möglichkeit einer breiteren Immobiliendiversifizierung. Immobilienfonds bieten sich auch deshalb zur Rückdeckung an, weil die Auszahlungen als Rentenzahlungen verwendet werden können und damit das sog. Langlebigkeitsrisiko für das Unternehmen stark verringern können.

    Bei inländischen geschlossenen Immobilienfonds werden die zugewiesenen steuerlichen Ergebnisse von der beteiligten Kapitalgesellschaft besteuert. Zu unterscheiden sind vermögensverwaltende und gewerbliche Fonds. Ein steuerlich relevanter Veräußerungsgewinn ist zum Veräußerungszeitpunkt grundsätzlich steuerpflichtig. Doch diese Besteuerung lässt sich verhindern, indem man den Veräußerungsgewinn auf eine Rücklage gemäß § 6b EStG überträgt und neu investiert.

    Sie möchten mehr über MPC Best Select im Rahmen der bAV wissen?

    Zurück