Heute werden über 95 Prozent des interkontinentalen Frachtvolumens per Schiff abgewickelt.
Insbesondere der Containerverkehr ist ein wesentlicher Eckpfeiler des internationalen Warenaustausches. Der Grund für den Erfolg sind vor allem Zeit- und Kostenvorteile, die durch den Einsatz von Containern erzielt werden. Dabei übernehmen Schiffe in unterschiedlichen Größenklassen verschiedene Aufgaben. Aus dem Wirkungsgeflecht zwischen Ladungsvolumen, Schiffsgröße und Servicefrequenz ergibt sich die für ein bestimmtes Fahrtgebiet ökonomisch sinnvollste Schiffsgröße.
Vor diesem Hintergrund kommen auf den aufkommensstarken Ost-West-Verkehren zwischen Asien und Europa bzw. Asien und der US-Westküste die so genannten Post-Panamax-Schiffe mit über 6.000 TEU zum Einsatz. Die neueste Generation der Containerriesen kann bis zu 14.000 TEU transportieren. Die kleineren Panamax-Schiffe (bis ca. 5.000 TEU) fahren überwiegend auf den Nord-Süd-Verkehren zwischen Europa und Afrika sowie im inner-asiatischen Raum und zwischen der amerikanischen Ost- und Westküste (Panamakanal).
Als "Feeder" werden klassischerweise Schiffe bis ca. 1.200 TEU bezeichnet. Ihre Aufgaben bestehen in regionalen Zubringer- und Verteilerdiensten. Sie stellen den Seetransport zwischen großen und kleineren Häfen sicher (z. B. Hamburg - St. Petersburg). Aufgrund der stetig wachsenden Schiffsgrößen übernehmen allerdings auch Schiffe bis 2.500 TEU solche Aufgaben, sodass diese zum Teil auch als Feeder bezeichnet werden. |