Ablaufleistung (deutsche/britische Kapitallebensversicherung) |
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In der Kapitallebensversicherung ist mit dem Ablauf des Versicherungsvertrages die Entstehung des Anspruchs auf die Versicherungsleistung sowie das Ende der Gefahrtragung und der Beitragszahlungspflicht verbunden.
- Die Ablaufleistung der deutschen Kapitallebensversicherung setzt sich aus der bei Vertragsabschluss garantierten Versicherungssumme und den Überschussanteilen sowie einem eventuell anfallenden Schlussgewinn zusammen.
- Bei britischen Kapitallebensversicherungen setzt sich die Ablaufleistung aus der bei Vertragsabschluss garantierten Versicherungssumme, den jährlichen Bonuszuweisungen und dem Schlussbonus zusammen.
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Abschreibung/AfA |
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Die AfA (Absetzung für Abnutzung) soll den Wertverlust allgemein verwendbarer Anlagegüter widerspiegeln. Die Berechnung erfolgt nach gesetzlichen Vorschriften. Dieser Wertverlust wird als Aufwand in der jährlichen Gewinn-undVerlust-Rechnung über die Abschreibung berücksichtigt. In der AfA-Tabelle werden die gewöhnlichen Nutzungsdauern der gebräuchlichsten Anlagegüter dargestellt.
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Absicherung |
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Die Kurse der Aktien, Renten und Devisen unterliegen Schwankungen, die mithilfe von Finanzinstrumenten (Futures, Optionen et cetera) im Fondsvermögen abgesichert werden können.
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Added Value |
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Im Bereich Private Equity: Wertzuwachs, der durch das Einbringen von ManagementKnow-how und Kontakten sowie durch die Betreuung vonseiten der Beteiligungsgesellschaft erzielt wird.
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Ad-hoc-Publizität |
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Verpflichtung eines Unternehmens, dessen Wertpapiere im Amtlichen Handel, am Neuen Markt oder am Geregelten Markt gehandelt werden, der Öffentlichkeit nicht bekannte, kursrelevante Tatsachen unverzüglich mitzuteilen.
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Agio |
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Aufgeld, das beim Kauf von Fondsanteilen erhoben wird. Seine Höhe (üblicherweise 5 %) wird in Bezug auf die jeweilige Zeichnungssumme bemessen.
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Aktie |
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Eine Aktie verbrieft einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft.
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Aktienfonds |
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Aktienfonds sind meist offene Fonds, die ihr Vermögen gemäß ihrer Anlagepolitik vollständig oder überwiegend in Aktien investieren. Sie sind für Anleger mit dem primären Ziel Wertsteigerung interessant. Aufgrund der breiten Anlagestreuung sind Aktienfonds weniger risikoreich als eine einzelne Direktanlage. Außerdem kann der Anleger seinen Aufwand an Fachwissen, Zeit und entsprechendem Vermögen im Vergleich zur Direktanlage geringer halten.
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Aktienindex |
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Kennziffer zur Darstellung der Kursentwicklung oder Performance von Aktien. Der bekannteste deutsche Aktienindex ist der DAX, der die 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktienwerte umfasst.
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Aktienindexfonds |
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Aktienfonds, der einen anerkannten Aktienindex nachbildet.
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Aktuar |
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Der Aktuar ist ein geprüfter Versicherungsmathematiker. Jedes britische Lebensversicherungsunternehmen hat einen verantwortlichen Aktuar (englisch: Appointed Actuary) zu benennen. Dieser hat laufend die Erfüllbarkeit der sich im Bestand des Unternehmens befindenden Versicherungsverträge zu prüfen. Der verantwortliche Aktuar haftet persönlich für seine Berechnungen, siehe auch Solvabilität.
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Allokationsgetriebenes Konzept |
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Zweistufiges Private-Equity-Konzept, bei dem zunächst Investitionsstrategie und -regionen ausgewählt und anschließend hierzu passende Partner gefunden werden.
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Anlagepolitik |
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Im Bereich der Investmentfonds beschreibt die Anlagepolitik die Anlageziele. Zum Instrumentarium gehören zum Beispiel die Auswahl der Wertpapiere, die Festlegung der Kauf- und Verkaufszeitpunkte und die Steuerung der Barreserven.
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Anleihe |
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Fest oder variabel verzinsliches Wertpapier (englisch: Bond, rechtlich: Inhaberschuldverschreibung). Varianten sind zum Beispiel Anleihen der öffentlichen Hand, Unternehmensanleihen, Nullkupon-Anleihen (Zerobonds) et cetera. Anleihen können an der Börse gehandelt werden und Kursschwankungen unterliegen.
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Annuitätendarlehen |
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Im Bereich der Finanzierung spricht man von einem Annuitätendarlehen: Der Darlehensnehmer entrichtet über die Laufzeit - zur Rückführung des Darlehens - gleich bleibende Ratenzahlungen. Eine Ratenzahlung (= Annuität) enthält einen Zins- und einen Tilgungsanteil. Der Zinsanteil nimmt im Laufe der Zeit aufgrund der sinkenden Darlehenssumme ab. Folglich steigt der Tilgungsanteil mit zunehmender Laufzeit des Darlehens.
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Anteilsinhaber/Anteilseigner |
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Ein Inhaber von Anteilen.
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Anteilsklasse |
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Ein Investmentteilfonds kann mehrere Anteilsklassen haben, die sich zum Beispiel in der Ertragsverwendung (thesaurierend oder auskehrend) unterscheiden.
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Anteilswert |
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Im Bereich der Investmentfonds errechnet sich der Anteilswert aus der Summe sämtlicher Vermögenswerte des Sondervermögens, dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile. Er ist abhängig vom Börsenkurs der zum Fondsvermögen gehörenden Wertpapiere. Der Anteilswert wird börsentäglich errechnet und veröffentlicht. Er entspricht dem Preis, den der Anleger bei Rückgabe seiner Anteile erhalten würde (Rückgabepreis). Der Anteilswert plus Ausgabeaufschlag ergibt den Ausgabepreis, der ebenfalls börsentäglich veröffentlicht wird.
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Arbitrage |
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Ausnutzung von Preisunterschieden für identische Güter oder Finanzprodukte an verschiedenen Märkten zur Erzielung von Gewinnen. Arbitrage-Geschäfte sind risikolos, da gleichzeitig Kauf (auf dem billigeren Markt) und Verkauf (auf dem teureren Markt) getätigt werden. Als Folge von Arbitrage-Geschäften gleichen sich die Preise auf unterschiedlichen Märkten an. Arbitrage sorgt zum Beispiel dafür, dass der Wechselkurs zwischen zwei Währungen an verschiedenen Devisenmärkten (Börsen) übereinstimmt.
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Asset Allocation |
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Die strategische Aufteilung des verfügbaren Kapitals auf verschiedene Anlageklassen wie zum Beispiel offene und geschlossene Fonds, Obligationen und Geldmarktinstrumente. Die Anlagen können anschließend auf verschiedene Regionen und Währungen aufgeteilt werden.
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Association of Policy Market Makers (APMM) |
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Die APMM ist die Vereinigung der größten sogenannten Market Maker. Die wichtigsten Aufgaben der Vereinigung sind die Förderung des Bewusstseins und des Verständnisses für den britischen Lebensversicherungs-Zweitmarkt sowie die Aufrechterhaltung der hohen professionellen Standards der Mitglieder.
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Ausflaggung |
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Eine Reederei lässt ein Schiff in das Schiffsregister eines anderen Staates eintragen, um Schiffsbetriebskosten wie Personalkosten, Sozialbeiträge und Lohnsteuern zu reduzieren und nicht den deutschen Bemannungsvorschriften unterworfen zu sein.
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Ausgabeaufschlag |
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Im Bereich der Investmentfonds ist der Ausgabeaufschlag eine Gebühr, die für den Anleger beim Kauf von Fondsanteilen anfällt. Es ist die Differenz zwischen Ausgabepreis und Rücknahmepreis. Der Ausgabeaufschlag dient vor allem der Deckung der Vertriebskosten.
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Ausgabepreis |
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Im Bereich der Investmentfonds setzt sich der Ausgabepreis eines Fonds zusammen aus dem Anteilswert zuzüglich des Ausgabeaufschlags.
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Ausgleichsfähige Verluste |
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Dem Anleger zugewiesene steuerliche Verluste, die er bis zu 100 % (unter Umständen auch mehr) seiner geleisteten Kommanditeinlage plus Agio mit steuerlichen Gewinnen anderer Einkunftsarten ausgleichen kann (§ 15 a EStG).
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Auszahlung |
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Auszahlungen, die von der Fondsgesellschaft an Sie geleistet werden, können höher oder niedriger als der handelsrechtliche Gewinn der Fondsgesellschaft sein. Sofern der handelsrechtliche Gewinn kleiner sein sollte als die Auszahlung, stellt die Auszahlung insoweit eine Rückzahlung Ihrer Einlage dar. Unter dieser Voraussetzung kann es zu einem Wiederaufleben der Haftung kommen.
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