MPC Capital AG - Operativ nahezu ausgeglichenes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2013

08.05.2014

Hamburg, 8. Mai 2014 - Die im Entry Standard der Deutschen Börse gelistete MPC Münchmeyer Petersen Capital AG (ISIN DE000A1TNWJ4 / WKN A1TNWJ) mit Sitz in Hamburg hat heute den Abschluss für das Geschäftsjahr 2013 festgestellt. Danach wurde ein nahezu ausgeglichenes operatives Ergebnis erzielt.

Das Ergebnis wurde im Wesentlichen durch Wertberichtigungen auf Forderungen (EUR 6,8 Millionen) sowie Abschreibungen auf Beteiligungen (EUR 7,8 Millionen) belastet. Diese sind Ausdruck der anhaltend schwierigen Lage auf verschiedenen Asset-Märkten, insbesondere aber den Schifffahrtsmärkten. Darüber hinaus fielen im Berichtszeitraum Einmalaufwendungen an, die im Zusammenhang mit der Entschuldung und Enthaftung des MPC Capital-Konzerns vom Dezember 2012 stehen. Unter Berücksichtigung dieser Effekte ergibt sich für das Geschäftsjahr 2013 ein Konzernfehlbetrag in Höhe von EUR 24,0 Millionen.

Nach der Ende 2012 erfolgten Entschuldung und Enthaftung stand das Geschäftsjahr 2013 im Zeichen der strategischen und organisatorischen Neuausrichtung des MPC Capital-Konzerns. So wurde der Zugang zu attraktiven und chancenreichen Assets und Investitionsmöglichkeiten weiter verbessert: Gemeinsam mit der Ferrostaal GmbH wurde das Unternehmen Ferrostaal Capital gegründet, das sich auf Investitionen und Kapitalanlagen im Segment Infrastruktur konzentriert. Im Segment Schiff hat die MPC Capital AG ihre Wettbewerbsposition über die Beteiligung an der Reederei MPC Steamship weiter ausgebaut. Der Zusammenschluss der MPC Steamship mit den traditionsreichen Hamburger Reedereien Ahrenkiel und Thien & Heyenga zu einer Reedereigrupppe stärkt den Zugang der MPC Capital AG zu den verschiedenen Schifffahrtsmärkten und das im Unternehmen abrufbare Know-how im Schifffahrtssegment. Im Immobilienbereich wurden im Geschäftsjahr 2013 u.a. Managementdienstleistungen weiter erfolgreich vermarktet; so übertrug das niederländische Bankhaus ABN AMRO MeesPierson MPC Capital die Verwaltung und das Management aller seiner geschlossenen Immobilienfonds. Mit der Aufstellung der Deutsche SachCapital als Kapitalverwaltungsgesellschaft wurde zudem die notwendige Voraussetzung geschaffen, auch nach der Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) in Deutschland sachwertbasierte Investments für institutionelle sowie private Investoren emittieren, managen und verwalten zu können. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der
Deutsche SachCapital die Genehmigung für die Tätigkeit als Kapitalverwaltungsgesellschaft im Februar 2014 erteilt.

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